| Celler Wasa-Lauf | ||
| 15.
März 2004
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| Premieren unterliegen ja bekanntlich ihren eigenen Gesetzen und die Teilnahme am Celler Wasa-Lauf war gleich eine doppelte Premiere: erstmaliger Start in Celle und erstmaliger Lauf über 20 km unter Wettkampfbedingungen. | ||
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| Der Tag begann vielversprechend: der erste Frühlingstag des Jahres, problemlose Anreise in der netten Gesellschaft von Ralf und sofort einen Parkplatz gefunden. Da blieb reichlich Zeit, sich mit den Gegebenheiten vertraut zu machen, die Startnummer abzuholen und etwas Wettkampfatmosphäre zu schnuppern. Bei insgesamt über 11000 Teilnehmern in den diversen Laufwettbewerben, vielen Zuschauern und einem attraktiven Rahmenprogramm gab es denn auch genug zu sehen. Pünktlich um 14:20 Uhr war es dann so weit: der Startschuss - von der Lautstärke her klang es nach einer Kanone, tatsächlich war es aber wohl doch eine Pistole - zum 20-km-Lauf fiel, und die knapp 900 Läufer begaben sich auf die Reise. Die Strecke bestand aus vier Runden à 5 km und führte ums Schloss und durch die Celler Altstadt, war also optisch recht attraktiv und mit viel Publikum. Die erste Runde sollte eigentlich dazu dienen, die Strecke kennenzulernen, sie war aber, wie die Auswertung nach dem Lauf ergab, meine mit Abstand schnellste Runde. Die zweite und dritte Runde waren von der Zeit her zufriedenstellend, jedoch hatten das hohe Tempo der ersten Runde und etliche Abschnitte mit Kopfsteinpflaster und zahlreiche scharfe Kurven einiges an Kraft gekostet. Zu Beginn der vierten Runde hatte ich schlagartig das Gefühl, dass ich jetzt genug hätte. Nun half nur noch, die Zähne zusammenzubeißen. So quälte ich mich, ohne jeglichen Spaß, über die letzte Runde, von der ich den Eindruck hatte, dass sie niemals aufhören würde. Das tat sie dann aber doch und nach 1:55:48 hatte ich es geschafft und meine selbstgesteckten Ziele (ankommen und unter 2 Stunden bleiben) erreicht. Geholfen haben dabei Beate, Petra und Bernhard mit ihren Anfeuerungsrufen an der Strecke sowie die Spargelsprinter-Kollegen, insbesondere Berni und Ralf, bei der Vorbereitung. Rückblickend meine ich, dass ich bei besserer Kräfteeinteilung ein besseres Ergebnis hätte erreichen können. Wie das geht, hat Ralf mit seiner Zeit von 01:36:35 gezeigt. Fazit: Die reibungslose professionelle Organisation und das Drumherum machen den Celler Wasa-Lauf zu einem empfehlenswerten Lauf-Event, bei dem ich in der Zukunft sicher mal wieder an den Start gehen werde. Ob wieder über 20 km, oder ob mir weniger Kilometer mehr Laufspaß bringen, bleibt abzuwarten. Henning Sandte
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